Weissgold Nickeltest für Allergiker

Früher wurden Ohrringe oft und heute noch selten unter der  Rhodiumschicht untervernickelt um die Haltbarkeit zu erhöhen. Wenn durch Kratzer in der obersten Schicht die Nickelschicht auf feuchter Haut aufliegt, entwickeln viele Menschen eine Nickelallergie und die Haut wird rot und empfindlich.  Anders jedoch bei Goldlegierungen mit Nickel als Legierungsmetall wirken diese bei den meisten Menschen nicht allergieauslösend.

Da Nickel magnetisch ist, lässt sich mit einem starken Neodymmagnet bei Weissgoldschmuck testen ob hier Nickel enthalten ist. Es gibt solche kleinen Magnete als Walzen. Wenn man diese auf eine glatte Unterlage legt und sich langsam mit dem Schmuck nähert, dann rollt der Magnet zum Schmuck.

Ein anderer Testaufbau wäre, den Schmuck an einem langen Faden so aufzuhängen das er knapp über der Tischplatte hängt. Dazu kann man eine Stehlampe zum Beispiel an den Tisch stellen. Wenn der Schmuck nun ganz ruhig hängt und man nähert sich mit einem Magneten, das kann auch ein schwächerer Magnet sein, dann wird sich nickelhaltiger Schmuck ganz leicht bewegen und zu schwingen beginnen.

Bei galvanischer Beschichtung ist der Effekt stärker als bei Nickel als Legierungesbestandteil. Daher ist die Unterscheidung für einen Laien schwierig. Immerhin kann man so überhaupt feststellen ob bei Weissgoldschmuck Nickel verwendet wurde.