Giesserei

Karierte Maiglöckchen ?

haben Sie nicht, na dann…

So soll kein Kunde Ihr Geschäft verlassen.

Auch wenn Sie eine eigene, hervorragende Goldschmiedewerkstatt haben oder mit einer solchen zusammenarbeiten, werden einige Aufträge die die Werkstatt vor schier unlösbare technische Probleme stellen. Hier sehen Sie wie bisher gegossen wurde und heute noch zum großen Teil. Ein interessanter Film

Dies gilt insbesonders bei Herstellung von Gußteilen, Prägeteilen oder gedrehten Modellen, die genau so groß wie die Vorlage oder das Originalmodell hergestellt werden müssen. Die Nachgüsse sind kleiner als das Modell, Gravuren sind nach dem Polieren meist ausgewaschen – kurz der Nachguß passt nicht zum Original.
Diese Sorgen können wir Ihnen abnehmen –

Wir gießen mit Schwundausgleich und glatten, glänzenden Oberflächen, die alle Merkmale der Originale hervorragend kopieren. Sie können die Güsse roh oder fertig poliert und ausgefasst bestellen.

    1. Eine Kundin hat einen Ohrring verloren und will kein neues Paar kaufen. Eine solche Anfertigung exakt nach Muster ist auch für einen guten Goldschmied keine leichte Aufgabe.
    2. Ein Kunde kommt mit einem Modell (z.b. Ring oder Brosche) und sucht dazu ein passendes Schmuckstück (Armband, Ohrringe oder Anhänger).- Aber der Lieferant hat die Kollektion längst geändert.

Da Ohrringe meist kleiner und ein Anhänger meist größer sein soll als eine Brosche können wir Ihnen hierbei mit einer Vergrößerung oder Verkleinerung des Modells helfen.

Vergrößerung Ohrringe Blatt - Schmuck. Giesserei
Bild 2 agformenRepliken Kopien

Bei Nachbestellung, oder jedem weiteren Dublikat des Modells kostet die Herstellung weniger, da die Formkosten entfallen.

Einzelnes und Serien

    1. Auch komplette Uhrgehäuse können in Gold oder Silber gegossen werden.

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Beispiel für ein mehrteilig gegossenes Uhrgehäuse. Bild 3 Uhr Gehäuse massiv gegossen

  1. Besteckteile, Accessoires und Figuren wie Stockgriffe können hohl oder massiv in besonders hartem Sterlingsilber oder anderen Materialien hergestellt werden.

Dabei können die Teile auch vergrößert oder kleiner hergestellt werden als das Original.

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Bild 4 Besteckteile hohl gegossen

MODELLBAU

Aufgrund unserer Erfahrung mit verschiedensten Techniken und für unterschiedlichste Zwecke angepassten Materialien können unsere Modellmacher preiswert und mit hoher Präzision ausgearbeitete Gußmodelle herstellen. Dabei werden nach Möglichkeit Erfordernisse späterer Replizierungen sowie bequeme Weiterverarbeitung gleich berücksichtigt.

Fasserverschnitt und à jour-Arbeiten können bereits im Wachsmodell präzise und kostensparend eingeschnitten werden.

Ösen, Broschierungen, Verkaderungen, und Mechanikfüße werden gleich bei der Modellherstellung aufgebaut, so daß wenig oder keine Lötarbeiten mehr anfallen

Falls Sie für die Herstellung eines Schmuckstückes nur ein Foto oder eine Zeichnung haben, können mittels Ätztechniken daraus feinste Gravuren, Wappen oder durchbrochen gearbeitete Modelle erstellt werden.

Die Qualität übertrifft dabei jede handwerkliche Gravurarbeit.

NEUE GUßVERFAHREN,

ohne Gußhaut, bilden selbst kleinste Strukturen des Originals sauber ab.

Das bisherige Gußverfahren litt unter der Problematik, daß zuerst die Gußhaut mechanisch (schleifen, sandstrahlen) oder chemisch (ätzen) entfernt werden mußte. Tab.1. neue Gussverfahren

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Querschnitt Metall mit Gußhaut
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Danach mußte die Oberfläche geglättet und poliert werden.
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Oberflächenabtragung

BEIM NEUEN GUßVERFAHREN

[BILD]
wird die Oberfläche beim Abkühlen glänzend.
Kleinkristalline Struktur und glatte Oberflächen.

Damit ist derzeit die Spitze der Gußtechnik erreicht, lesen Sie mehr dazu hier.

Schreiben Sie mir ein mail an „Passwort für Mikroguss“ mit Ihrem Namen und etwas über sich. Sie erhalten sofort ein Passwort zum Download der Präsentation.

Kleine Flächen und Drähte,

können jetzt schon in Stärken von 150 µm gegossen werden. Dies entspricht der Stärke von 3 Menschenhaaren nebeneinander und ermöglicht Schmuckentwürfe von hoher Zartheit und geringem Gewicht. Schmuckstücke aus Galvanoplastik haben meist eine Stärke von 150 µm . Die Güsse können also genauso leicht sein.

Bisher war man es gewöhnt beim Guß die Untergrenze von 1 mm oder seltener 0,5 mm nicht zu unterschreiten. Da die Oberflächen nach dem Guß meistens stark abtragend bearbeitet werden mußten, war diese Materialstärke , früher auch notwendig .

GRÖßER kleiner

Gußschwund

…ist in der Praxis nicht nur ärgerlich sondern, wächst tatsächlich zum bedeutenden Kostenfaktor, da er dazu zwingt für jedes Schmuckstück ein Übermaßmodell herzustellen. Daher fingen wir schon früh an, Ihn nach Kräften zu minimieren.

Durch Einsatz von Kalt-Hochdruckpolymerisaten in der Gummiform und geeigneten Spritzwachsen kann man bei einigen Modellen bis auf 0% beim Wachs kommen.

Jedoch läßt sich der Metallschwund, resultierend aus der Wärmeausdehnungseigenschaft der Metalle nur mit deutlichen Einschränkungen in der Gußqualität erkaufen (z.B.Durch expandierende Einbettmassen). Tabelle 4.

18Kt -0,4%
14 Kt -0.8%
925 AG -1,4%
800 AG -1,7%
Bronze -3%

Nach der Entwicklung eines dreidimensional arbeitenden Verfahrens zu Vergrößerung und Verkleinerung der Wachsmodelle sind wir aus Qualitätsgründen dazu übergegangen den Metallschwund durch entsprechende Vorvergrößerung auszugleichen.

Lizenzanfragen für dieses Verfahren bitte nur schriftlich.

MIT DEN NEUEN GÜSSEN,

….und deren glatteren Oberflächen sind neue Dimensionen für Schmuckguß in dünnen Flächen und Drähten erschlossen worden.

Wichtig z.B. für Ohrringe und Broschen, bei denen ein geringeres Gewicht höheren Tragekomfort bedeutet. Mit Folientechniken können wir Ihnen auch hauchdünne Kopien von Ihren Modellen herstellen.
Insbesonders beim Vergleich mit Prägeverfahren in kleinen Stückzahlen unter 1000 ist dieses Gußverfahren besonders preiswert.

Bei Serien erreicht man weitere Kostenvorteile durch Herstellung einer Mehrfachform. So sind z.B. an einem Gußast 10 oder 20 Te Die Gußkanäle können wieder zurückgesandt werden. Sie werden verlustfrei dem Feingoldkonto wieder gutgeschrieben.

Dies setzt jedoch perfekte Schneidetechnik der Gummiformen und leichtfließende hochfeste Wachse voraus. Daher wird in unserem Labor trotz enormer Entwicklungen im letzten Jahrzehnt die Forschung nie eingestellt.

Hohlteile

können ebenfalls im Guß hergestellt werden. Dabei werden entweder 2 Teile gegossen und dann zusammengelötet oder an geeigneter Stelle Bohrungen stehen gelassen, die zugeschweißt werden können. Das fertige Stück hat dann keine Lotstellen.

Anhänger können mit beweglichen Ösen ohne eigenem Gußkanal gegossen werden.

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Es entfällt die VersäuberungsarbeitHohlteile gegossendes Gußkanals und das Löten der Öse.

Kettenteile

Als Erweiterung dieses Verfahrens können Panzer-, Anker- und andere Ketten- modelle in Stücken bis zu 12 cm Länge gegossen werden. Die Stücke haben jeweils nur einen Angußkanal. Die Glieder sind beweglich. Voraussetzung ist eine ausreichende innere Weite der Kettenglieder. Empfehlenswert ist anschließendes Trommeln der Abschnitte damit die Kette flüssig läuft.

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Goldkette gegossen

Guß in Edel- und Buntmetall

GUSSTECHNIK

Vertrieb hochentwickelter Materialien und Chemikalien für Goldschmiede, Zahntechniker und Giessereien.
zahnräder
Aufgrund ständiger Forschung und Entwicklung und des Einsatzes innovativer Techniken können heute Güsse mit größter Formfreiheit und Abbildungstreue durchgeführt werden.

Vakuumguß

Höchste Qualität – mit einfachster Lösung
Letzte Forschungsergebnisse, nicht nur in meinem Labor, sondern auch im Forschungsinstitut für Edelmetalle, Schwäbisch Gmünd erhärten den Verdacht, daß die Qualität der Güsse prinzipiell von der Verwendung des Gußverfahrens oder der Gußvorrichtung unabhängig ist.

Eine Präsentation im Forschungszentrum Karlsruhe zum Stand der Präzisionsgusstechnik im Bereich Mikroguss können Sie hier lesen.

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Professor Ott hat auf dem Symposium in Vicenca unter anderem wiederholt darauf hingewiesen daß keine Gußmaschine ob mit mit Überdruck, im Schutzgas oder mit Schleuderdruck arbeitend, die Kristallisation und die Entstehung oder Vermeidung von Poren oder Lunkern beeinflussen kann.

Gegenteilige Gerüchte sollten nicht ernst genommen werden. Man sollte sich dazu vorstellen, daß die Kräfte, die auf die Atome während der Kristallisation wirken vieltausendfach stärker sind als alle Drücke, die von aussen auf den Guß wirken.

Auch alle Versuchsreihen die ich durchgeführt habe, haben andere Faktoren als Ursache von Poren- und Lunkerbildung ausfindig gemacht. Zur Qualitätsverbessernden Steuerung dieser Kristallisationsvorgänge habe ich eine ganze Palette an Verfahren und Hilfsmitteln entwickelt:

(Anti-Lunkerpaste, Entgasungspulver, Legierungsglanzzusatz, Castin)

Damit hat man die Möglichkeit mit jeder Gußvorrichtung auch schwierigste Güsse mit perfekter Oberfläche und dichtem Gefüge herzustellen.

Was sollte nun näher liegen als eine einfache, funktionstüchtige und nicht zuletzt praktische Gußvorrichtung herzustellen, die ja wie oben beschrieben ebenfalls in der Lage ist alle Gußanforderungen in bester Manier zu erfüllen.

Diese Gußanlage ist bei kleinen Küvetten den Schleudergußanlagen zumindest ebenbürtig und bei höheren Küvetten (über 12 cm Länge) deutlich überlegen.

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Das Prinzip beruht darauf, daß der atmosphärische Luftdruck ausreicht um das flüssige Metall in alle Winkel der Gußform zu drücken.

Dazu muß ein Unterdruck im Gehäuse erzeugt werden. Dies kann mit einer Vakuumpumpe oder für einfache (nicht filigrane) Güsse sogar nur mit einem Staubsauger erzeugt werden.

Eine aus Eisenrohr hergestellte Küvette, die nicht ganz mit Einbettmasse gefüllt wurde, wird nach dem Brennen und Abkühlen auf Gußtemperatur mit der Öffnung nach oben auf die Vakuumgußvorrichtung gestellt, die Vakuumpumpe eingeschaltet und die flüssige Legierung eingegossen.

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Nichts ist einfacher um Naturgüsse zu realisieren

Dadurch daß die Vakuumpumpe schon vor dem Eingießen eingeschaltet wird, entfallen alle Geschicklichkeitsprobleme, die bei Ungeübten mit Pressluft-Druckgußverfahren nach dem Kartoffelguß- oder Bierfilzguß-Prinzip auftreten können.

Der apparative Aufwand für die Konstruktion von geschlossenen Vakuumdruckguß-Anlagen ist ebenfalls durch dieses einfache Verfahren überflüssig geworden.

Wenn Sie große Küvetten mit sehr vielen Teilen gießen wollen, kann man zur besseren Entlüftung der Gußform vor dem Eingießen der Einbettmasse kleine Holz- oder Wachsstäbchen an den Küvettenrand kleben. Diese brennen aus und diene als Saugkanäle. (Besonders feine, schwerausfließende Teile können durch mehrere Stäbchen in unmittelbarer Nähe bevorzugt angesaugt werden.)

Ohne Umrüstung kann jede Küvette (von 2-38cm Durchmesser sowie jeder Form) in beliebiger Höhe gegossen werden. Da der Gußvorgang mit Kristallisation nur wenige Minuten dauert, ist die Leistung riesig.
Damit ist dies für Werkstattbedarf sowie für umfangreichste industrielle Anwendungen die preiswerteste und trotzdem leistungsfähigste Gußanlage der Welt.

Für die normale Goldschmiedewerkstatt bieten wir ein Set Mini Cast an, mit dem Küvetten bis zu 8 cm Durchmesser und 12 cm Höhe problemlos gegossen werden können.

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Anti – Lunkerpaste

Um völlig dichte Güsse im Wachsausschmelzverfahren zu erzielen ist nicht nur eine gasfreie und kleinkristallisierende Legierung nötig, sondern auch bis zum Abschluß der Kristallisation ständiger Nachschub noch flüssigen Metalls aus den Gußkanälen notwendig.
Mit der neu entwickelten Lunkerpaste ist es im Schmuckguß erstmals möglich kontrolliert für Temperaturunterschiede im Gußbaum zu sorgen. Damit kann gezielt der Gußkanal am vorzeitigen Erhärten gehindert werden.
Durch die Wärmeleitung der Gußkanäle entsteht ein Temperaturgefälle vom Gußteil zum Hauptkanal gerade in dem kritischen Temperaturbereich zwischen Liquidus- und Solidustemperatur der Legierung.

Dieses Temperaturgefälle sorgt für den erwünschten Effekt der dichten Kristallisation im Gußstück auch wenn Gußkanäle dünn sind und das Gußstück dicke und dünne Teile hat, die normalerweise zur Lunkerbildung neigen. Vorteile erstmals lunkerfreie Güsse auch bei massiven Gußstücken. Durch dünne Kanäle weniger Arbeit, sowie Einsparung von Edelmetall.

Lunkerpaste ist einfach in der Anwendung.

Wenn das Wachsbäumchen gebaut ist, wird lediglich an Stellen an denen der Gußkanal länger flüssig bleiben soll eine Messerspitze Lunkerpaste aufgetragen.

Die Lunkerpaste soll noch flüssig sein, so daß sie sich blasenfrei an die Wachsoberfläche anlegt. (Wenn die Lunkerpaste in der Dose zu trocken geworden ist, sollte wieder etwas von der Verdünnung zugefügt und umgerührt werden.) Danach soll das Bäumchen 1/2 Stunde trocknen. Anschließend kann wie gewohnt mit Einbettmasse umgossen und ausgebrannt werden.

Brenntemperaturen von über 750° Celsius sollten auch im Interesse der Qualität der Einbettmasse nicht überschritten werden. Besser ist eine maximale Temperatur von 650° Celsius einzustellen und zum Guß auf 350° Celsius abzukühlen.

Wenn nun beim Eingießen die Lunkerpaste Kontakt mit dem flüssigen Metall bekommt entsteht eine chemische Reaktion die für ca. 1 Minute die Kontaktstelle aufheizt und so für den gewünschten Temperaturunterschied zwischen Kanal und Gußobjekt sorgt.

Danach ist die Kontaktstelle lunkerig oder eingefallen und das Gußobjekt völlig dicht. Im getrockneten Zustand ist die Lunkerpaste silbrig/rötlich. Sollte sie einmal nach dem Guß brüchig und intensiv rot sein, so ist sie vor dem Einbetten nicht ausreichend getrocknet worden und hat keine Wärme an den Gußkanal abgeben können. Nach Abschluß der Wärmereaktion ist sie hart und schwarz.

Set: 1 Dose Lunkerpaste, 1 Flasche Verdünnung und 1 Spatel zum auftragen.
Großpackung Lunkerpaste 500 gr. Verdünnung 500 ml.

Güsse wie geschmiedet

  • Mit der völlig neu entwickelten Paste bekommt der Gießer ein ständiges Ärgernis,
  • die Lunker des gegossenen Schmuckes, in den Griff.
  • Durch dieses Verfahren können Güsse in der gleichen Dichte und Festigkeit, wie geschmiedete oder gewalzte Teile, hergestellt werden.

Schmelzen – Legieren Glänzende Güsse

Als Ersatz für zu hohe Zinkzusätze (0,5-2 %) in Legierungen wurden Legierungszusätze entwickelt, die gleichzeitig die Duktilität und Geschmeidigkeit der Edelmetallegierungen erhöhen sollten.

Mit der Legierung AC 9.105 haben wir nun einen Zusatzstoff, der:

  1. Die Oberflächenspannung abbaut und damit die scharfkantige Abbildungsfähigkeit schon bei Zuschlagsmengen von 0,2 -0,3 % erheblich erhöht.
  2. Durch kleinkristallinen Aufbau der Legierung die Geschmeidigkeit erheblich positiv beeinflußt.
  3. Durch Reduktion von Metalloxyden in der Schmelze wird Sprödigkeit und Mikroporösität eliminiert. Die entstehenden Schlaken setzen sich als Haut auf der Oberfläche der Schmelze ab.
  4. An der Kontaktfläche Metall/Einbettmasse wird, insbesonders bei richtiger Temperaturwahl und Verwendung von CASTIN nicht nur eine glatte und oxydfreie Oberfläche, sondern metallischer Glanz manchmal sogar Hochglanz erzielt.

Giftige Glänzbadbehandlungen des Bäumchens können so entfallen.

Zu empfehlen ist eine maximale Zugabe von 0,3 % in die flüssige Legierung, 1- 10 Minuten vor dem Guß, damit dem Reinigungsabbrand genügend Zeit bleibt. Analysen des Legierungszustandes werden im Seminar geübt.

Entgasen von porösen Legierungen Reinigungspulver

Gold – und Silberlegierungen, die durch schmelzen unter nicht optimalen Bedingungen, Gase gelöst haben, erzeugen beim Guß immer wieder poröse Resultate.

Nun gibt es eine neue Chemikalie, die unter Hitzeeinwirkung mit den gelösten Gasen reagiert und sie so aus der Schmelze austreibt. Bei kleineren Mengen (unter 0,5 Kg) ist die Wirkung bereits durch aufstreuen und abdecken des Tiegels für 1-2 Minuten ausreichend. Bei größeren Schmelzen sollte dieser Vorgang wiederholt werden oder das Reinigungspulver mit einem unten ausgehöhlten Grafitstab in die Schmelze eingebracht werden.

Die Wirkung ist so gründlich, daß nicht nur gelöste Gase sondern auch ein Teil Zink sowie AC als Legierungszusatz aus der Legierung entfernt werden. Diese Zusätze sollten nach der Reinigung wieder neu zugefügt werden.

Durch regelmäßige Anwendung des Reinigungspulvers sowie Zugaben von AC und Zink wird bei gleichzeitiger Verbesserung der Güsse die Rückgabe von Gußkanälen zur Scheideanstalt überflüssig.

GUMMI – Material

Formgummi
transparent Blau-Hart wird flüssig in 2-Komponenten geliefert. Nach dem Aushärten ist er elastisch, ausreichend reissfest und unterliegt keinem Schwund. Er kopiert Oberflächen und Formen absolut perfekt. Sogar Details, die erst im Mikroskop erkennbar sind, werden abgebildet.

Für den Präzisionsguß in höchster Qualität werden seit 1978 nur noch Gummis dieser Art verwendet, da sie höchsten Ansprüchen genügen. Aufgrund technischer Weiterentwicklungen, in Bezug auf Verarbeitungssicherheit und Qualität können nun erstmals diese Gummiformen mit geringem Aufwand selbst hergestellt werden

Die Gummis sind aufgrund Ihrer Transparenz leichter und optimierter aufzuschneiden als undurchsichtige Gummiformen.

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Ebenfalls können beim Spritzen der Formen, Fehler sofort erkannt werden, wenn zum Einspannen Glasplatten statt Metallplatten verwendet werden.
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Neu ist die Abfüllung in 2-Komponenten Spritzen, hierdurch wird die Anwendung wesentlich vereinfacht.

Weitere Hilfsmittel

Zum Anrühren benötigt man einen Vakuumrührbecher

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Diesen haben wir in vier verschiedenen Größen im Angebot:

Nr.Durchmesser:Höhe:

1 65mm 54mm
2 86mm 72mm
3 116mm 100mm
4 128mm 140mm

jeweils mit Absaugstutzen und Filter.

Die evakuierte und angerührte Lösung wird dann in eine Form über das zu kopierende Schmuckstück gegossen und mit Hilfe einer Vakuumglocke ein zweites Mal evakuiert. kopierende Schmuckstücke

Formschachteln:

ca. 6×6 cm und 3,5cm hoch mit Einsatzdeckel. In diesem können kleinere Formen 5×5 cm und 1,5cm hoch hergestellt werden.

zum verbinden der Teile mit dem Wachskolben.

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Eingußkegel aus Wachs je 25 Stück

Formenbau

Zur Herstellung einer Gummiform soll das Modell von Schmutz gereinigt werden. Nur falls von dem Modell früher schon eine Gummiform vulkanisiert worden ist, muß es von den oberflächlich anhaftenden Schwefelverbindungen und eventuell auch Aminen gereinigt werden. Der einfachste Weg, auch kleinste Vertiefungen zu reinigen, besteht darin, das Modell zu glühen und nach dem Abbeizen in verdünnter Schwefelsäure mit der nassen Messingbürste abzukratzen.

Als Modelle können Wachse, Käfer , Pflanzen, alle Metalle oder auch lackierte Teile verwendet werden.

Auf das Modell wird an einer, später leicht zu versäubernden Stelle mit einem Wachskolben oder heißen Messerchen, etwas Klebewachs aufgeschmolzen.

Auf diese Stelle wird die Spitze des Eingußkegels ebenfalls mit dem Wachskolben aufgeschmolzen. Nach einiger Abkühlzeit ist die Verbindung fest und belastbar.

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Nun taucht man den Wachskolben wieder in das Klebewachs und schmilzt mit diesem Kolben die flache Seite des Eingußkegels in der Mitte an. Den noch warmen Eingußkegel drückt man nun mit dem anhaftenden Modell mittig an die Innenwand der Formschachtel.

Das Modell soll nach Möglichkeit flach mit einem Mindestabstand von 2 mm unten und oben sowie 4 mm zum Rand hin in die Schachtel positioniert werden. Für größere Modelle sind entsprechend größere Formschachteln vorrätig.

Das Klebewachs platzt nicht ab, kann aber, insbesonders bei schwereren Modellen sich langsam verformen. Dagegen hilft ein Gummirest vom letzten Mal als kleiner Keil untergeschoben. Wenn er nicht zu alt ist und mit Lösungsmittel gut gereinigt wurde, verbindet sich solch ein Keil leidlich gut mit dem neuen Gummimaterial.

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Nachdem die Form vorbereitet ist, wird nun die benötigte Gummimenge abgewogen. Für die Füllung einer Formschachtel benötigt man ca. 110 gr Grundmasse, für kleinere Teile, die nicht die volle Höhe beanspruchen, entsprechend weniger.

Der Vakuumrührbecher wird ohne Deckel und Rührvorrichtung auf eine tarierbare Waage gestellt und diese auf 0 tariert.
Die benötigte Menge der milchig-transparenten Grundmasse wird nun in den Vakuumrührbecher gegossen und von dem angezeigten Gewicht 9% des dunkelblauen Härters zugegeben.Hohe Genauigkeit ist nicht notwendig, da mit 7 bis 13 % Zugabe jeweils auch mängelfreie Resultate erreicht wurden.

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Jetzt setzen Sie den Deckel drauf, schließen das Filterstück an einen Schlauch einer Vakuumpumpe an (97 %-iges Vakuum sollte mindestens erreicht werden) und rühren ca. 3 Minuten unter laufender Vakuumpumpe die Komponenten langsam durch. Eine Umdrehung in je ein bis zwei Sekunden ist optimal.

Bei diesem Vorgang werden nicht nur die vorher sichtbaren Luftblasen zum Platzen gebracht sondern auch gelöste Gase frei. Dies ist für den späteren Verlauf wichtig, da spätere Lufteinschlüsse am Modell noch während des Härtungsvorganges aufgesaugt werden können.

Nun wird das Filterstück herausgezogen, der Deckel geöffnet und die jetzt völlig blasenfreie und transparent-blaue Formgummimasse in langem und dünnen Strahl in ein Eck der Formschachtel gegossen.

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Über Nacht härtet die Masse nun Schwundfrei ab

Die Formschachtel wird auf eine glatte und harte Unterlage gestellt, die Vakuumglocke darüber positioniert und in das Schlauchstück wird nun das Filterstück, angeschlossen an die Vakuumpumpe gesteckt.

Wieder wird 3-5 Minuten evakuiert und anschließend ganz langsam die Luft wieder in die Vakuumglocke gelassen.

Damit die Oberseite der Gummiform zum besseren Ausspritzen plan wird, legt man das Plastikeinsatzteil langsam auf die Gummioberfläche.

Erst nach einer halben Stunde nach Beginn des Zusammenrührens der zwei Komponeneten fängt bei Zimmertemperatur die Gummimasse an, fest zu werden, so daß man reichlich Zeit für die Verarbeitung hat.

Eine Mehrfachform kann auch in einem selbstgebauten Rahmen hergestellt werden.

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Über Nacht härtet die Masse nun Schwundfrei ab.

Bei Bedarf kann die Form auf 60 Grad Celsius erwärmt werden, dann ist zwar ein geringer Schwund zu verzeichnen aber die Aushärtung ist bereits nach 4 Stunden erreicht.

Wenn der Formgummi ausgehärtet ist, dann entfernt man mit kräfigem ziehen mit einer Zange erst den Plastikeinsatz und bricht dann mit einer Spitzzange die Formschachtel auseinan-der. Vorsicht vor Splittern.

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Mit einem Skalpell schneidet man vom Eingußkegel ausgehend ca. 4-5 mm tief, einen Zickzackschnitt um alle vier Seiten herum. Besonders dünnwandige und filigrane

Dann spreizt man den Schnitt mit einer Zange oder mit den Fingern und schneidet mit dem Skalpell weiter bis zum Modell.

Wenn die Form geöffnet und das Modell entnommen ist, kann sofort mit MAX-WAX Grün ausgespritzt werden.
Besonders dünnwandige und filigrane ( 0,2 – 0,1 mm) Formen sollte man mit MAX-WAX Rot ausspritzen. Für die Herstellung von hohlen Formen hat sich langsames Eingießen von MAX-WAX Blau durch eine große Öffnung in der Gummiform und anschließendes zurückgießen in den Wachstopf bewährt. So erhält man dünnwandige, hohle und perfekte Kopien des Originals.

Neu ist das ausspritzen mit Max-Wax-Solar, dies ist ein zähflüssiges Material, daß in die Form gespritzt wird und erst wenn es diese von alleine hundertprozentig gefüllt hat, ( dies dauert einige Minuten ) wird die Form ins Sonnenlicht oder eine UV Lampe gehalten. Hierdurch wird das Max-Wax Solar hart wie Plastik und läßt sich leicht aus der Gummiform entnehmen.

Gummimaterialien

transparent Blau-Hart wird flüssig in 2 Komponenten geliefert. Nach dem Aushärten ist er elastisch, ausreichend reissfest und unterliegt keinem Schwund. Er kopiert Oberflächen und Formen absolut perfekt. Sogar Details die erst unter dem Mikroskop erkennbar sind, werden abgebildet. Für den Präzisionsguß in höchster Qualität werdeen seit 1978 nur noch Gummis dieser Art verwendet, da sie höchsten Ansprüchen genügen. Gumminegativformen ohne Schwund in höchster Präzision. Absolute Weltneuheit !

Die bisher höchstwertigen Gummimaterialien „Formgummi blau“ wurden bezüglich Reissfestigkeit noch einmal verbessert.

Jedoch , für viele Anwendungen die wichtigste Veränderung besteht darin daß es erstmalig dieses wunderbare Material ganz einfach zu verarbeiten in einer Spritze gibt.

Mit einer einfachen Silikonspritzpistole aus dem Malergeschäft oder dem Baumarkt können Sie jetzt ohne Vakuumpumpe oder Vakuumrührbecher blasenfreie Abformungen Ihrer Objekte herstellen. Die ganze Kleckerei und das Warten über Nacht hat ein Ende. Sie schrauben lediglich die Mischdüse auf die Patrone und pressen langsam den Formgummi über Ihr Modell.

Nachdem eventuelle Luftblasen in der ersten Stunde von dem von uns vorevakuierten Gummi aufgesogen wurden, härtet dieser Gummi in ca 5 Stunden bei Zimmertemperatur, oder innerhalb einer halben Stunde bei 50° Celsius aus.

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Mit einer Spritze können 3-4 Gummiformen ausgespritzt werden, sie enthält ca, 160 gr beider Komponenten. Die Mischdüse kann jederzeit entfernt, gereinigt und die Spritze wieder verschlossen werden.

So muß man nicht alles auf einmal verwenden. Bequemer und schneller geht es wirklich nicht. Mit dieser Spritze, zu der je 2 Mischdüsen geliefert werden, können Sie jetzt auch kleine Mengen für Reliefabformungen und für Zwischenkopien perfekt blasenfrei gemischt entnehmen.

Wenn Sie später mal doch diese Reliefs mit Wachs ausspritzen wollen, kann man sie jederzeit mit Gips umfüttern, so daß, äusserst ergiebig sogar bis zu 20 Abformungen aus einer Spritze möglich sind.

Anwendungen:

  • Restaurationen, da Oberflächen nicht angegriffen werden, und hier die Maßgenauigkeit besonders wichtig ist.
  • Schmuckabformungen als Arbeitskopien ( z. B. mit Max-Wax solar) oder als verlorene Form für den Präzisionsguß.
  • Zwischenformen für Wachs- Modellarbeiten. Das Gummiformrelief kann mit höchster Präzision mit Max-Wax blau ausgegossen und somit schnellstens kopiert werden.
  • Im Modellbau kann damit jedes Metall- oder Kunstoffmodell abgeformt werden. Die Kopien in Wachs (Max-Wax blau), Kunststoff (z. B. Max-Wax solar), Metallguss ( über Max-Wax rot/grün), oder Gips, sind in jedem Fall dem Original in Größe und den feinsten, noch mit der Lupe sichtbaren Strukturen gleich.
  • Gebrauchsfertige, vorevakuierte 2 Komponenten Kartuschen mit je zwei Mischdüsen.

MAX – WAX

MAX – WAX Rationelle Schmuckherstellung mit Wachsmodellen

Schnelles Arbeiten

Mit nur wenig Übung, kann man aus geeigneten Wachsen, in einem Bruchteil der Arbeitszeit Ringe, Broschen, Fassungen und andere Schmuckstücke herstellen.
Für die Herstellung von Fasserverschnitt, à-jour Fassungen, Krappenfassungen, Montagen und Sägearbeiten, in Wachs benötigt ein Goldschmied ca. 1/5-tel der Arbeitszeit.
In Seminaren werden speziell für hochrationell arbeitende Betriebe besondere Techniken vertieft.

Kein Materialverlust

Die Arbeiten werden mit Spiralsäge, Skalpell, einhiebigen Feilen, groben Fräsern, Drehbank und einem Wachsmesser ausgeführt.
Materialabfälle sind ohne Probleme geschmolzen wiederverwendbar.
Zuviel abgetragenes Material ist leicht wieder anzuschmelzen.

Rauhe Oberflächen können mit geringem Aufwand mit Alkohol oder Benzin geglättet und Kanten abgerundet werden.
Falls von dem Modell mehrere Stücke gegossen werden sollen, kann davon direkt eine Gummiform hergestellt werden.

So erhält man, mit wenig Aufwand perfekte Modelle die nach dem Guß nur noch geringfügig poliert werden müssen.
Das Resultat ist ein Schmuckstück ohne Lotstellen und geringstem Goldverbrauch, in einwandfreier Qualität.

Dazu benötigt man neben Werkzeug und Goldschmiedekönnen auch die richtigen Wachsmaterialien.

Für beste Modelle wurde die MAX – WAX Serie entwickelt…………..

MAX – WAX Rot

Extrem feinfließendes Spritzwachs für filigranste Teile.
Mit diesem Wachs ist es möglich Gußteile sehr leichtgewichtig und preiswert herzustellen.
Dieses Wachs besitzt eine einzigartige weitere Eigenschaft:
Abhängig von der Temperatur wechselt es ganz deutlich seine Eigenschaften.

  1. Bei unter 20 C ist es hart.
  2. Bei ca. 25 C ist es elastisch mit Memory-effekt. Es stellt sich immer wieder in die Ausgangsform zurück.
  3. Bei 30 C – 35 C ist es plastisch verformbar ohne zu brechen. Die neue Form bleibt nach dem Abkühlen auf 25 C erhalten.

MAX – WAX Blau

„Unzerbrechlich “ Höchste Festigkeit und Elastizität.
Zum Schnitzen, Feilen, Bohren von massiven Siegelringen bis zu feinsten Chatons mit Mechaniken hervorragend geeignet.

Zur Modellherstellung von Ringen und anderen Schmuckteilen in kürzester Zeit.
Aus dem Block lassen sich leicht Modelle herstellen, oder gegossene Teile verändern.

MAX – WAX Grün

Hochelastisches und gut trennendes Allround-Spritzwachs.
Bietet neben sehr guten Spritzeigenschaften (scharfkantige Abbildung und perfekte Form) durch seine gute Bearbeitbarkeit die Möglichkeit vorgespritzte Schmuckteile nachträglich zu verändern und Montagearbeiten aus vorgespritzten Teilen zeitsparend durchzuführen. Ideal zum Einsetzen von Edelsteinen.
Schlagzäh, daher geeignet für robusten Betrieb oder umfangreiche Gravier- oder Verschnittarbeiten an den gespritzten Teilen.
Bedenken Sie daß der beste Guß nicht reproduzieren kann, was das Wachs nicht abbildet.

Max – Wax technische Daten

Der Memoryeffekt bezieht sich bei MAX – WAX ROT und Profilen also nur auf Temperaturen von unter 30 C.

Bei 35 C, also Körpertemperatur, ist MAX – WAX PROFIL gut zu biegen. Drähte kann man ziehen, zu Ösen wickeln und knoten ohne daß sie knicken.

Diese Eigenschaften kann man sich auf bequeme Weise nutzbar machen.

Durch Erwärmen in der Hand oder unter einer Lampe kann man jede neue Form einstellen mit der man nach Abkühlen ganz normal weiterarbeiten kann.
Nach dem Abkühlen auf Zimmertemperatur, bleiben die veränderten Formen in Ihrer, bei höherer Temperatur eingestellten Form.
Verbindungen stellt man mit einem regulierten Lötkolben oder einem angewärmten Skalpell her.

MAX – WAX PROFILE

Bei ca. 45 C läßt sich MAX – WAX in Profile pressen. Diese Profile haben eine hohe Festigkeit und kleben nicht an der Oberfläche, so daß leicht und sauber gearbeitet werden kann.

Erwärmt durch die Handwärme können diese Profile gebogen werden. Wenn sie abkühlen bleiben sie in dieser neuen Form und werden so mit einem Wachsmesser zusammengelötet. Diese Vorgänge benötigen nur einen Bruchteil der Zeit, die für die Montage in Metall gebraucht wird.

Durchmesser – Form – ca.Menge

  • 0,5 mm rund 3 m
  • 0,8 mm rund 3 m
  • 1 mm rund 2,5 m
  • 1,5 mm rund 1,5 m
  • 3 mm rund 3/4 m
  • 0,8 x 5 mm Flachband 1 m
  • 3 x 1,1 mm 3 Drähte 1 m
  • Ringschiene halboval 1 m
  • Ringschiene 3/4 rund 1 m
  • 1 mm Winkelprofil 3 m

Auf Wunsch können Sonderprofile hergestellt werden. Mindestabnahme nur 10 Packungen.

Spritzeigenschaften

Extrem weitfließend. Hervorragend zur seriellen und einzelnen Herstellung von filigransten Teilen und Strukturen.
Aufgrund einer neuen Verbesserung konnte das Abkühlverhalten verzögert werden.
Es wurde die Fähigkeit erhöht, weit in dünne Formen zu fließen, bei gleichzeitiger Unterdrückung der Tendenz, durch elektrostatische Aufladung, zu spritzen.

Neu ist ebenfalls in diesem Bereich der starke elastische Memory – Effekt.
Modelle, die bei der Entnahme aus der Gummiform verbogen werden, stellen sich automatisch nach ca. 10 Minuten in ihre ursprüngliche Form zurück.

Damit hat man ein zuverlässiges Gebrauchswachs für höchste Ansprüche.

empfohlene Spritztemperatur:

  • 70 C – 80 C
  • für Siegelringe, Bandringe etc.: 65 C – 70 C

MAX – WAX fließt wesentlich weiter als andere Spritzwachse. Daher eignet es sich für extrem dünne und filigrane Teile. Für das Spritzen von großflächigen Teilen in Gummiformen kann daher ein bis zu 80 % reduzierter Druck verwendet werden, so daß Gummiformen sich nicht verziehen.

Spritzdruckbeispiele:
Siegelringe 0,2 atü
Krappenringe 0,3 atü
0,2 mm Bleche 0,6 atü

Bei üblichen Schmuckwachsen benötigt man gut 100-400 % höheren Spritzdruck bei gleichzeitig ungünstigerem Abkühlverhalten. Mit MAX-WAX verziehen sich die Formen nicht mehr und werden gleichmäßiger.

Plastische Eigenschaften
Bei 18-24 C ist MAX – WAX fest und elastisch.

Vergleich der Verformung
sem1-11

  • Verglichen wurde die Eindringtiefe einer Nadel nach DIN 51 579. Je höher die Zahl umso stärker verformt sich das Modell irreversibel.
  • Durch seine Elastizität stellen sich sogar eventuell verbogene Teile von alleine wieder zurück.
  • Max-Wax Blau läßt sich spanabhebend bearbeiten und stellt sich nach Verformung wieder zurück.
  • Erhältlich als Kiloware oder in Blöcken und in glatten, dünnen Platten.
  • MAX – WAX Materialien sparen durch bessere Qualität der Modelle ein vielfaches der Kosten ein.
    Dazu muß man berücksichtigen, daß mit 1 Kilo MAX-WAX ca. 11 Kilo Silber und 15 Kilo 585-Goldgüsse hergestellt werden können.
  • Das ergibt ca. 2.500 Schmuckteile. Wenn nun durch glattere Oberflächen und präzisere Formen, nur 1 Minute Polierarbeit pro Stück eingespart werden, (in Wirklichkeit meist wesentlich mehr) sind das bei einem Stundensatz von DM 20,- mindestens DM 800,- Kostenersparnis pro Kilo.
    MAX -WAX ist ein synthetisches Wachs (Thermoplast ) zum Herstellen von Modellen der verlorenen Form.
  • Es verbrennt bei über 500 C rückstandsfrei.
  • MAX – WAX spart viel mehr als es kostet